Anime: Fuse: Memoirs of a Hunter Girl

Eine weitere Anime-Produktion, die sich mit dem Hakkenden-Mythos beschäftigt und da einiges ziemlich gut macht: Tomboy* als Hauptfigur, die ewige „die Bösen müssen am Ende sterben, weil böse böse“-Trope wurde dann doch umschifft (auch wenn’s dann für mich am Happy End zwei Stufen zu happy wird – und es mir zeitweise zu slapstickig zugeht und es arg cartoonige Gesichtsverrenkungeng gibt). Das ist eine lange Nummer (knapp zwei Stunden) und nicht ganz Ghibli zu Hochzeiten, geht aber schon in eine gute Richtung. (Via / Via)

* „Wildfang“ übersetzt das irgendwie nicht so wirklich, finde ich immer, gibt’s da keinen sinnvolleren Ausdruck? Ein Mädchen kann ja wild und „mädchenhaft“ sein. Update: Andererseits ist Wildfang natürlich besser weil geschlechterneutral. TomBOY ist nicht so der Burner, weil es dieses degradierende WoMAN-Prinzip benutzt.

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