Fairphone – ökologisches Fairtrade-Handy

Hier ein sehr interessantes Projekt der niederländischen Waag Society (bekannt u.a. durch das Buch Open Design Now) die – wenn ich das richtig Verstanden habe – im Kongo ein Telefon herstellen wollen und den Zinnminen- (und hoffentlich anderen) Arbeitern einen fairen Preis bezahlen wollen. Es gibt leider noch keine Informationen zum Betriebsystem oder technische Details aber das ist auf jeden Fall eine Initiative, die ich im Auge behalten werde.

Und auch wenn es nicht wirklich Vergleichbar ist (weil halt nicht Fairtrade und auch gefühlte 100-Internetjahre älter) ist das Konzept auf jeden Fall sehr viel ansprechender als das OpenMoko Freerunner. Das Freerunner kam ja damals, glaube ich, noch vor Android auf den Markt aber auch das Nachfolgeprojekt der Wikireader hat sich mit Smartphones ja leider total erledigt.

UPDATE: Nachdem ich hier einen Trackback bekommen habe (ist, glaube ich, das erste Mal überhaupt, cool!) habe ich mich gefragt, wie ich eigentlich auf das Fairphone gekommen bin. Zuerst dachte ich Metronaut aber das war Fraisr. Eine Suche zeigt, dass die taz auch schon berichtete aber ich denke mal ich bin über netzpolitik drauf gestoßen. Sorry!

UPDATE 2: Inzwischen habe ich zwei weitere Artikel zu fairer/umwelschonender Elektronik geschrieben: Wipro stellt ökoligische Computer und Laptops her (die aber leider im „Westen“ nicht zu beziehen sind) und Nager-IT versucht sich an einer Fairtrade Maus.

UPDATE 3: Mehr Details gibt’s hier.

Firefox, was ist los?

In letzter Zeit machen mir die regulären (also eigentlich stabilen) Firefox-Versionen irgendwie sowohl in der Desktop- also auch in der Mobil-Version zunehmend Probleme. Die mobile Version (16, glaube ich) stürzt auf meinem CM10-Nightly ständig ab und die Desktop-Version hat seit dem Update auf 16.0.2 massive Probleme mit Streams (Tagesschau und BBC).

Abbhilfe schaffen in beiden Fällen nicht Betas sonders Nightlies bzw. Aurora-Versionen. Komisch. Aber gut zu wissen!

Zitat des Tages

»… um sich am Bildschirm Fotos der Straße anzusehen, durch die man gerade geht.«

— Matthias Kremp auf Spiegel online zu Google’s StreetView im Android G1

Ja, das nenn ich Multimedia … Wenn es dann soweit ist, daß wir die Straßen in 3D haben durch die wir grade gehen, spricht dann ja eigentlich nichts mehr dafür aus dem Haus zu gehen, oder?