Streamen oder Downloaden

Cory Doctorow (einer der Vorreiter von Creative Commons und Copyright-Liberalisierung) hat sich beim Guardian darüber Gedanken gemacht, warum Streaming das sog. Download-Problem nicht lösen wird (Streamingservices á la Hulu werden anscheinend als Allheilmittel gegen illegales Downloaden angepriesen, weil durch selbige augenscheinlich ja keine Kopien gemacht werden). Neben dem hohen Traffic, den Streaming verursacht, werden die Menschen seiner Meinung nach aus Unabhängigkeits- und Sammler-Bestrebungen heraus ihre digitalen Musiksammlungen aber nicht in die Cloud auslagern.

Das kann ich nur bestätigen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Last.fm oder die ganzen Klone (Grooveshark, Spotify etc.) meine digitale Offline-Musik-Bibliothek ersetzen werden. Bei Film und Fernsehen könnte das teilweise anders sein …

via Boing Boing

Musik: Constantinople – »Vermiculus«

Wow, dieses Lied ist einfach nur der Hammer. Constantinople machen wunderschöne Mittelalter/Renaissance-Musik mit arabisch-persischem Einschlag.

Das erinnert nur recht nur entfernt an Dead Can Dance sondern mehr an Hille Perl (schlimme Homepage und ein MySpace-Profil?) oder Anja Lechner & Vassilis Tsabropoulos (Audio auf Youtube, ja das ist toll und sicher ähnlich illegal wie das, was man so bei Grooveshark findet) und die ganzen anderen feinen Menschen, die »unverfälschte« (…), alte Musik spielen.

Wunderschön.