Illustration: Marian Churchland

I discovered Marian Churchland because she drew a chapter in Madame Xanadu which was by far the best about this otherwise totally neglectible and boring (= typical American mainstram) comic. She also drew maybe the best but certainly the most beautiful epsiode of the Northlanders series, a story about a girl in the Outer Hebredis. She also has a concept for a RPG computer game, called The Crossing which sounds almost as awesome (just look at these masks!) as her art is (naturally including PoC, look, it’s not that hard, fucking game-devs).


Illustration: Red Nose Studio

Red Nose Studio - Cover for Angie’s List
Red Nose Studio – Cover for Angie’s List

Wie geil ist bitte sowas: hier wieder jemand, der in mühsamer Kleinarbeit in Real-Life Sachen macht (siehe dieses Video), die mit Photoshop ca. 4000mal schneller zu realisieren wären aber natürlich auch komplett ihre Authentizität verlieren würden. Chris vom Red Nose Studio macht aufwendigste 3D-Inszenierungen mit selbsgebauten Puppen und photographiert diese.

Dabei dem ganzen Leben einzuhauchen hapert es noch ein bischen (ich hab davon nicht so wirklich Plan aber es wird schon essentiell was anderes sein, Figuren zu basteln, die nur eine Haltung einnehmen sollen und welche herzustellen, die sich für Stop-Motion bewegen lassen) aber das wird sicher auch noch.

Insgesamt ist das für mich eine wunderschöne Mischung aus Madame Tutli-Putli und This way up. Hier sein Blog ohne Frame.

HipHop

Nach Marius Number 1 auf NDR, ein bischen Beginnern, den alten Sachen von Curse und und Blauer Samt von Torch und natürlich dem unvergesslichen DoppelkopfVon Abseits hat sich bei mir HipHop-mäßig eigentlich nicht mehr viel getan. Manchmal gibt’s dann wieder schöne Sachen, wie form oder der Track unten von Albino. Aber außer dem Stück konnt ich da erstmal nichts so viel finden, wobei bei kurzem Drüberfliegen sowohl Albino als auch Chaoze One einigermaßen politisch und engagiert wirken.

Albino & Chaoze One – »Briefwechsel«:

[audio:http://www.albino-online.de/ptx_media/documents/Albino_Briefwechsel.mp3]

Ach klar, in Istanbul und danach hab ich noch viel Sagopa Kajmer gehört, auch wenn wir nie ein Konzert gefunden haben.

Come on, sucker,

lick my battery!

Ganz selten findet man dann sogar in Provinzstadt BS-Town Street-Art, die einfach nur wahnsinnig ist. Ich könnt mich stundenlang freuen über diesen sexuell konnotierten Schwachsinn. Geil!

LickMyBattery

Illustration: Walter Schnackenberg & Alfred Kubin

Alfred-Kubin-Die-Sauger
Alfred Kubin – Die Sauger

WalterSchnackenberg-DecapitatedGirlandBat
Walter Schnackenberg – The decapitated girl and the bat (1949)

Ich twitterte es bereits bei meinem letzten, schon wieder aufgegebenen Versuch, mich an diese Plattform zu gewöhnen: das wirkliche coole Blog A Journey Round My Skull, das ich letztens entdeckt habe, hat einen Artikel (wie immer mit vielen Bildern) zu Walter Schnackenberg, einem Herrn, dem ich jetzt einfach mal eine geistige Verwandschaft zum phantastischen Alfred Kubin unterstellen möchte, welchen wiederum ich im Zuge meines (Post-Traum-)Apokalypse-Diploms kennengelernt habe.

Kubin hat ja mit seinem Roman Die andere Seite wie ich letztens im Radio erfahren habe die phantastische Literatur zumindest mit begründet. Das Buch liegt halb angelesen auf meinem Bücherstapel und kommt grad noch nicht in die Puschen, soll ja aber einigermaßen abgefahren sein.

Ich bezweifle allerdings, daß es so abgefahren sein wird wie die Bilder dieser Herren.

Kris Kuksi

kriskuksi
Kris Kuksi

Völlig krasser Typ, den ich letztens im türkischen bant-Magazin gesehen hab. Da machte das auf jeden Fall auch mehr Sinn als im Web, weil man sich bei den ganzseitigen Photos die ganzen wahnsinnigen Details angucken kann und sie da teilweise auch noch bessere Arbeiten hatten. Irgendwie eine etwas weniger gruftige, intelligente Version von H.R. Giger. Hier ist die offizielle Website (ja toll, Flash, bringt’s voll, wenn man in die Bilder 10% reinzoomen kann) und deviantART (schön mit Wasserzeichen). Nichtsdestoweniger will ich seine Sachen gern mal in echt sehen.

»The Pearce Sisters«

Die alten »Wallace & Gromit«-Sachen fand ich ja immer fein, auch wenn ich nicht so der Hardcore-Fan war. Das mit der Werkaninchen war irgendwie langweilig und »Flushed Away« ging natürlich gar nicht, ich dachte nach dem Studiobrand oder was auch immer da passiert ist würden sie jetzt in die Disney/Pixar-Ecke abrutschen und war nicht grade auf weitere Produktionen gespannt.

Und trotzdem gibt es was feines Neues aus dem Hause Aardman, »The Pearce Sisters«, schrulliges Character-Design, schöner Style, guter Einsatz von CGI und Handgemachtem. Zumindest die zwei Clips auf der Website sind sehr schön, ich hoffe, das hält sich über neun Minuten.

Vor allem für Leute wie mich, die sich ja irgendwie doch mit der Küste verbunden fühlen (auch wenn Fisch irgendwie nicht sein muss) ist das alles sehr herzerwärmend.