Traumtagebuch 1

Ich soll Jesus wieder auferwecken. Dazu bekomme ich auf einem Friedhof (nachts, natürlich) von einer Gestalt die Essenz von Jesus überreicht, die ich für den Vorgang brauche. In Form eines 0,33-Beck’s.

Auf dem Weg zum geeigneten Ort für die Zeremonie trinke ich fast alles von dem Bier/der Essenz von Jesus, bis mir auffällt, was ich da tue und in einem Anfall von Panik das Bier, das ich gerade im Mund habe, zurück in die Flasche spucke. Dies hat zur Folge, daß Jesus, als ich ihn wieder auferstehen lasse, auch einen Teil von meiner Persönlichkeit hat.

Aus irgendwelchen Gründen muss ich nach der Prozedur, die so spannend nicht gewesen sein kann, zumindest bleiben mir davon keine Erinnerungen, noch einmal zurück zum Friedhof, der jetzt in einem der schwarzen Viertel von New Orleans liegt. Während des Weges fallen mir seltsame Flugobjekte auf: elektronische Augäpfel, schwarz-metallisch, mit comic-haften, schwarzen Engelsflügeln. Ein Mann sagt mir, daß das Spione der Regierung sind, böse, böse, seien die. Wieviele es davon gebe, will ich wissen? »666«.

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