Datensparsam Surfen in Zeiten von Prism

Die EFF hat ein nettes interaktives Diagramm, das schön verbildlicht wie viel weniger Daten abgeschnorchelt werden können, wenn HTTPS und/oder Tor benutzt wird:

EFF-Tor-HTTPS

Die freshen Menschen bei Hackernews (Via, btw) haben da natürlich einiges zu zu sagen.

UPDATE: Aua, hier sammelt jemand Tweets der „Ich hab’ ja nichts zu Verbergen“-Fraktion. *Schauder* (Via)

2 Replies to “Datensparsam Surfen in Zeiten von Prism”

  1. Man sollte schon immer HTTPS verwenden, deswegen auch ein guter Hinweis mit HTTPS-Everywhere. Man sollte bloß wissen, dass dies nicht wirklich sicher ist.

    Siehe: http://events.ccc.de/congress/2012/Fahrplan/events/5319.en.html

    und auch http://www.ceilers-news.de/serendipity/284-SSL-Der-naechste-Nagel-im-Sarg.html

    Jedoch ohne HTTPS mit TOR zu surfen macht es nicht besser;)

    “Ich hab’ ja nichts zu Verbergen” – ich frage mich, ob es da einen guten Leitfaden gibt die Menschen eines besseren zu belehren.

  2. Jupp, guter Hinweis, dass HTTPS (natürlich) auch hackbar ist. Die EFF versucht ja mit dem in HTTPS -Everywhere enthaltenen SSL-Observatory ein bissl gegenzusteuern. Aber 100% Sicherheit gibt’s halt nirgends, das sollte klar sein. ^______^

    Daniel Sieradski hat in dem Artikel zu _nothintohide einen schönen Artikel mit einigen Gegenargumenten (z. B. „Wer Gardinen hat, sollte sich auch sonst um seine Privatsphäre kümmern“) verlinkt.

    Mein persönliches Arguemt ist, dass diese Datensammelwut, glaube ich, noch nie irgendwas gebracht hat. Wär’ mir nicht bekannt. Auch Dänemark – das Land mit dem besten Geheimdienst der Welt ^______^ – hat das ja letztens festgestellt.

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