Land of the free!

Allerdings nicht für die normale Bevölkerung. Die völlig aus dem Ruder gelaufene Gefängniss-Politik der USA ist leider nix neues aber hier gibt’s nochmal ein schönes Video dazu (blendet einen der Gründe – dass es eine Industrie gibt, die an den Gefangenen sehr gut verdient – leider völlig aus, aber, na ja …). (Via)

Animation: KJFG No. 5

https://www.youtube.com/watch?v=8CKcdKBS4I8

„KJFG No. 5“ von Alexei Alexeev/Studiobaestarts. Klassiker, ich hab’ das schon öfters mal gesucht, weil der Titel ja leicht kryptisch ist.

Der Fux hat eine Schweinenase …

Animation: Le Dauphin dauphin


via Catsuka

Hübscher Kurzfilm mit erfrischend wenig gendersterotypen Charakteren und vor allem mit erklärendem Text (bis die UT nachgeliefert werden) macht’s auch Sinn:

„Once upon a time in a faraway land, lived a prince of unequaled beauty, who only found amusement in the torment of innocents. Dolphins, in particular, were his victims of choice, and he tortured them by the thousands. The Lord Of The Seas received word of the prince’s atrocities, and saw to it that they would cease. He transformed the prince into an abomination, part man, part dolphin, consigning him to a dark prison made of clouds. Only the kiss of a very special someone would someday grant the prince his freedom, and restore him to his human form. (Sauce)

Gemischtwarenladen #10

Tahoe LAFS speichert redundant (wie NAS?), dezentralisiert und encrpypted Daten. Allerdings ist das – genau wie der Name – ziemlich nerdig (Kommandozeile!). Leider gibt’s immer noch keine Version von Duplicati, die unter OSX einigermaßen benutzbar ist, sonst wären damit meine Verschlüsselter-Online-Backup-Gelüste ja schon befriedigt. (Via) 

ArkOS: Ziemlich geiles Projekt um entspannt – und mit sehr stylischem Interface – seinen Raspberry Pi als Webserver zu benutzen. Leider noch keine Alternative zu ISPConfig aber das kann ja noch werden … (Via)

Cool, in Spanien (und anderen Ländern) kann jetzt im Café gleich noch ein Kaffee für eine/n Bedürftige/n mitgekauft werden.

N. K. Jemisin ist grade in Australien und erzählt da mal (in einer ziemlich guten Rede) was für ein Shithole* Amerika ist: „Right now there are laws in places like Florida and Texas which are intended to make it essentially legal for white people to just shoot people like me, without consequence, as long as they feel threatened by my presence. So: admitting that the land we live on was stolen from hundreds of other nations and peoples? Acknowledging that the prosperity the United States enjoys was bought with blood? That’s a pipe dream.“

Animation: Paths of Hate ist – wie ich schon prophezeit hatte – einer dieser „Unser Style ist so geil,- Story? Ach so, ja, Story. Story … äh, also, ähmm …“-Filme. Das tut echt weh. (Via)

*Speaking of shitholes …

Animation: Mirage

Ziemlich abgefahrener Kurzfilm (nach der etwas biederen Einleitung) von Jiaxin Zhang über Jing Ke. Ich hab’ da auch so Ghibli-Assoziationen (Spitited Away), cool! (Via)

Anime: Anime Mirai 2014

Anime Mirai ist eine staatliche Insitution in Japan, die seit 2010 Gelder an Animations-Studios vergibt um den Nachwuchs zu fördern, 2014 ist unter anderem Studio 4°C dabei:

Das sieht jetzt erstmal finde ich nicht so wirklich spannend aus. Den von Trigger 2013 in diesem Programm erstellten Kurzfilm Little Witch Academia, gibt’s ja offiziell und untertitelt bei YT (is’ aber eher so lala) und Death Billiards sieht zumindest von der Idee her interessant aus. (Via ANN)

Anime: Short Piece-Trailer

Es gibt einen neuen Trailer zu Katsuhiro Otomos neuem Kurzfilm-Projekt „Short Piece“, das am 20. Juli in Japan in die Kinos kommt. Sieht ziemlich gut aus, die verschiedenen Stile sehen vielversprechend aus und zumindest im Trailer macht es den Eindruck, als würden CGI und Animation sich langsam besser vertragen. (via ANN)

Animation: Paperman

m(

Here’s an insteresting and depressing feature on how Disney/Pixar (who cares, Kotaku … um, I mean io9) sees the future of 2d-animation: as an advanced render style for 3d-animation!

While the results look pretty nice it’s totally crazy how much effort goes into faking this 2d-look instead of just doing it in 2d (okay, that might still be more work but … but …). Then again the shortfilm breathes the „missing ye olde times“ so maybe it’s fitting. The interesting thing to know would be: does it work withtout the 3d? Did they find a way so you just need to do the keyframes and the computer does the rest? That would be neat.*

Update: Full thing is here (via Nerdcore). While the storyidea is boringokay, they just drag it on and on. And this is Oscar-nominated? I don’t know if that’s more telling for the Oscars or this short film if this mediocre piece is what they nominate.

And boy, am I bored of white people, does it always have to be white people? Turns out, it doesn’t.

*Especially because then there would be an alternative to this strange morphing that can be seen in movies like Waltz with Bashir and Alois Nebel, I really hate that.

Animation: Old Fangs

Wunderschöner, melancholischer Coming-of-Age-Film* von Adrien Merigeau aus Dublin (produziert von Cartoon Saloon, die auch an Brendan and the Secret of Kells beteiligt waren), der mit Cecelia & Her Selfhood auch noch einen weiteres Werk geschaffen hat, das mir persönlich etwas zu abstrakt (aber auch hier ist der Style einfach nur umwerfend) ist.

Old Fangs from adrien merigeau on Vimeo.

* Sein Abschlussfilm Le Carnet de Chloé von 2003 scheint mit ähnlichen Motiven und Charakteren zu spielen.

Sintel

Ach, Sintel ist raus und genau wie ich schon befürchtet habe ist der letztendliche Film Schlachtfest an Shittyness. Das einzig okaye sind eigentlich die Texturen und der professionelle Grad der CGI. Das ist ordentlich gemacht. Alles andere, Character-Design, Animation und Story sind nur grausig.

Der Film scheitert hauptsächlich daran, daß er sich nicht entscheiden kann, ob er realistisch oder cartoonhaft sein will. Bei Elephant’s Dream* war das gut gelöst, da wurde sich für eine Welt entschieden, deren Akteure so weit von unserer entfernt sind, daß eine schlechte Animation oder ein schlecht gemachtes Auge nicht weiter auffällt, weil sich Elephant’s Dream nicht an unserer Realität messen (und naturgemäß daran scheitern) muss. Sintel versucht hyperrealistisch zu sein, versagt natürlich kläglich (Augen, Haare, würg) und hat dann noch ein Charater-Design, was – es ist leider so – sehr an das Gros von DeviantArt-Mangaka erinnert (WAS SOLL DIESES BESCHEUERTE SCHULTERPOLTER?). Überhaupt ist das ein weitere Problem, alles irgendwie einfach nur Klischee, von der Hauptfigur, über den Alten in seiner Fellhütte, das Aussehen der Drachen, diese dumme Waffe, wie es sie hundertfach in jedem schlechten Fantasyspiel gibt, das ist alles so unendlich einfallslos.

Auch die Story ist weitestgehend sinnfrei und löchrig (Sintel hat nichts zu essen aber dann so eine fiese uralte Drachentöterklinge? Why?), nimmt sich nicht genügend Zeit um die essentielle emotionale Bindung zwischen dem Mädchen und dem Drachen zu transportieren, sondern setzt den Fokus auf die (so recht unmotivierte) Suche. Außerdem hat der Film ein zwar einigermaßen überraschendes aber sinnfreies und leider deswegen auch unbefriedigendes Ende (bei io9 sind sie da übrigens ganz anderer Meinung).

Das Ganze erinnert leider mehr an diesen ganzen Final-Fantasy-CGI-Bullshit als an sinnvolle 3D-Kurzfilme. Auch wenn sie mir bei so einer Aussage bestimmt das Gegenteil beweisen werden: Der nächste Film kann nur besser werden.

* Mindestens einer von denen macht übrigens grade tube, da gibt es noch nicht viel sehen (die Character-Design-Skizzen sind allerdings leider schrecklich), soll wohl eine moderne Version des Gilgamesh-Epos werden, das hört sich ja schonmal cool an.

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